Weilburger Adventskalender: 24. Türchen

Blick über Weilburg
Blick über Weilburg

Erinnern Sie sich an „Wir warten auf’s Christkind“? Generationen sind mit den Kindersendungen am Heiligen Abend groß geworden. 35 Jahre gab es die Fernsehsendung im 1. Programm, seit ein paar Jahren nun im 3. Programm des WDR. Wir öffnen heute das 24. und letzte Türchen des Weilburger Adventskalenders. Es geht noch einmal zu den schönsten Aussichtspunkten auf die Weilburger Altstadt und das Schloss. Lassen Sie uns gemeinsam auf’s Christkind warten.

Ihnen und Ihren Lieben wünschen wir von der Weilburger Wanderschule ein schönes, geruhsames und frohes Weihnachtsfest. In das vor uns liegende 2015 wünschen wir Ihnen einen guten Rutsch in ein Jahr voller Zufriedenheit und Gesundheit. Vielleicht sehen wir uns an der einen oder anderen Stelle wieder. Und vielleicht starten Sie ja mit dem guten Vorsatz ins Neue Jahr, wieder mehr für die Gesundheit zu tun. Zum Beispiel mit dem Gesundheitswanderkurs, der am Samstag, 31. Januar startet.

Start und Ziel ist der Schlossplatz. Dort stehen die Parkplätze am Bergbau- und Stadtmuseum wieder zur Verfügung. Von hier aus gehen Sie die weihnachtlich geschmückte Neugasse hinunter, vorbei am Denkmal und die Treppe hinunter zur Lahn. Diese überqueren Sie auf dem Dienstbach-Steg, gehen hinauf zum Odersbacher Weg und sehen auf der anderen Straßenseite schon den Weg hinauf zum Kanapee und Kranenturm.

Hier am Kranenturm haben Sie einen der schönsten Blicke auf die Weilburger Altstadt. Unter Ihnen schauen Sie auf die Lahnschleife rund um den Schlossfelsen und der Altstadt.

Der Kranenturm wurde mit der Wasserversorgung des Schlosses errichtet. Die kam von den Reservoiren hinter dem heutigen Kreiskrankenhaus im Odersbacher Wald, führte über das Kanapee (ein Stücken der historischen Wasserleitung ist freigelegt und mit Glas geschützt – gehen Sie einfach mal in Richtung Straße, dann können Sie es kaum verfehlen), dann hinunter zur Lahn, über eine Kettenbrücke (heute Ernst-Dienstbach-Steg) über die Lahn und wieder nach oben zum Schloss. Wozu jedoch der mittelalterlich anmutende Kranenturm diente, weiss man heute nicht mehr. Erst vermutete man Einrichtungen zur Regulierung des Wassers. Das ist aber nicht belegt. Vielleicht wurden einfach nur Gerätschaften und Werkzeuge zur Wartung der Wasserleitung hier gelagert.

Sie gehen jetzt am Kranenturm vorbei, halten sich an den Verlauf der Lahn,  und erreichen nach ein paar Schritten das Denkmal für Christian Spielmann. Der Autor der Weilburger Stadtgeschichte und Heimatforscher verstarb 1917. Wenn Sie diesem Weg weiter folgen, erreichen Sie schon bald einen befestigten Weg, der Sie am dem Grundmauern des Hofgutes Wehrholz vorbeiführt. Kurz danach biegt Ihr Weg nach links in die Lindenallee (Johann-Ernst-Allee) ein, die Graf Johann Ernst bei der Rundum-Erneuerung der Stadt anlegen ließ. Die Lindenallee endet am Tempelchen, einem 1892 erbauten Aussichtspunkt. Auch hier bietet sich wieder ein atemberaubender Blick auf die wunderschöne Weilburger Altstadt.

Rechts vom Tempelchen führt ein steiler Weg im Zick-Zack nach unten an die Lahn. Im Sommer verkehrt hier das historische Rollschiff. Sie wenden sich an der Lahn nach links und folgen dem mit LW (Lahnwanderweg) gekennzeichneten Wanderweg.

Es geht nun auf Holzstegen um zwei Felsen herum, dann wird der Naturweg etwas mühselig. Steine und Wurzeln machen den Weg uneben. Besonders bei Nässe sollten Sie sehr vorsichtig sein.

Dem LW folgend, erreichen Sie wieder den Dienstbach-Steg, überqueren die Lahn und gehen gleich gegenüber der Kettenbrücke den Weg hinauf in die Altstadt. Vorbei am Denkmal, durch die Neugasse, erreichen Sie wieder den Schlossplatz.

Strecke: Knappe 3 Kilometer

Höhendifferenz 62 Meter (Höhe von 136 Meter bis 198 Meter)

Anforderung: moderat (steiler Anstieg zum Kanapee, steiler Abstieg zum Rollschiff)

 

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