Lahnwanderweg 19. Etappe: Bad Ems nach Niederlahnstein

Strecke: Von Bahnhof zu Bahnhof 16 Kilometer

Höhendifferenz:  230 Meter (Höhe von 65 Meter bis 295 Meter)
Gesamtanstieg: 331 Meter
Gesamtabstieg: 350 Meter

An- und Abreise:

PKW – Bundesstraße 260 nach Bad Ems, mit dem ÖPNV von Niederlahnstein zurück nach Bad Ems (Züge fahren stündlich in Richtung Gießen)

ÖPNV – Auf der Lahntalstrecke verkehren stündlich Züge zwischen Koblenz und Gießen

Erleben und Genießen:

Bad Ems, das Kurbad der Reichen und Schönen um die Jahrhundertwende

Lahnauen und Rheinauen
Ruppertsklamm

Niederlahnstein, Wirtshaus an der Lahn, Zollturm und Johanneskirche an der Mündung der Lahn in den Rhein

Wegbeschreibung:

Den Bahnhof Bad Ems in Richtung Kurviertel verlassen, durch die Bahnhofstraße zur Lahn. Auf der Fussgängerbrücke ist rechter Hand eine Hinweistafel zum Bad Ems in der Römerzeit.

Nach der Brücke links, am Anfang der Kurpromenade der Römerbrunnen. Hier können Sie die Trinkflasche noch einmal mit dem Bad Emser Mineralwasser auffüllen. Der Brunnen ist täglich bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet.

Auf der Kurpromenade geht es weiter, immer an der Lahn entlang. Sie passieren Kurhaus und Schloss Balmoral, heute eine Künstlerkolonie. Auf der anderen Lahnseite sehen Sie zunächst den Wasserturm, dann die russisch-orthodoxe Kirche.

Hinter der katholischen Kirche geht es nach rechts und ab hier weiter an der Viktoriaallee und Jahnstraße entlang. Von der Koblenzer Straße biegt der Lahnwanderweg nach rechts in den Wald ab und führt von nun an ständig bergauf.

In Fachbach geht es noch einmal ein Stückchen auf dem Alten Postweg durch ein Wohngebiet. An der Wassertretanlage nach dem guten, alten Kneipp können Sie eine kurze Rast und einen schönen Ausblick auf die Taunushöhen, Nievern und Fachbach genießen.

Der Weg führt jetzt weiter (Achtung, nicht nach unten gehen) auf dem Postweg in den Wald  hinein und ist auch ohne Karte kaum zu verfehlen. Der Lahnwanderweg folgt auf diesem Stück dem Lahnverlauf, unten können Sie die Schleuse Nievern und Oberau erkennen. Zwischendurch gibt es immer wieder herrliche Blicke ins Lahntal, in den Westerwald und in den Taunus auf der anderen Lahnseite. Am Mehrsberg bietet sich ein Panoramablick auf das Kloster Allerheiligen, Burg Lahneck und Burg Stolzenfels.

An der nächsten Schutzhütte teilt sich der Weg, Sie wählen die Spitzkehre gleich hinunter am Bach entlang. Er führt Sie direkt in die Ruppertsklamm, einem spektakulären und wild-romantischen Erlebnis. Mit festem Schuhwerk ist der Weg auch bei Regen kein Problem, schwierige Stellen sind mit Stahlseilen gesichert.

Am Ausgang der Ruppertsklamm führt Sie der Lahnwanderweg ein gutes Stück an der Straße entlang, bis Sie endlich die Lahn erreichen und auf dem kombinierten Rad- und Fußgängerweg bis zum Johanneskloster mit der ältesten Emporenkirche  am Rhein die Lahnmündung erreichen.

290 Kilometer Lahnwanderweg von der Quelle bis zur Mündung liegen hinter Ihnen. Herzlichen Glückwunsch!

 

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